Hochspannungs Reed-Relais
für langlebiges Schalten bis 10kV/DC

 hohe mechanische Lebensdauer bis zu 10 Mio. Schaltspiele

Reed Relais Steinecker
Reed-Relais 293 Hochspannung
Reed-Relais 320H2/3

Vorteile gegenüber mechanischen Relais:

  • schnelle Schaltzeit von ca. 5ms
  • hoher Isolationswiderstand von bis zu 10^12 Ohm
  • lange Lebensdauer, bis zu 10 Mio. Schaltspielen

Sie haben Fragen zu den Relais ?

 Wie funktionieren Hochspannungsrelais ?

Ein Hochspannungsrelais ist ein spezieller elektromagnetischer Schalter zum Schalten von Spannungen im Kilovolt Bereich. Dieser besteht aus einer Spule und 1 oder mehreren Schalt-Kontakten (Reedkontakt). Durch Anlegen einer Spannung an der Spule wird ein Magnetfeld erzeugt, das die Schaltkontakte schließt. Der Stromkreis, der den Schalter auslöst, ist vom Stromkreis der ein- und ausgeschaltet werden soll komplett galvanisch getrennt.Somit können Sie mit einer kleinen Steuerspannung, eine große Arbeistspannung schalten.

Zum Schalten der Hochspannung werden Reedkontakte verwendet. Diese bestehen aus 2 ferromagnetischen Schalt-Zungen, die hermetisch dicht in ein Glasröhrchen eingeschmolzen sind. Durch ein äußeres Magnetfeld schließen die beiden Kontakte, und es kann ein Strom fließen.

Reedschalter

Wenn die Kontakte eines Hochspannungsrelais geschlossen sind, werden sie als Ruhekontakte bezeichnet. Als Arbeitskontakt gelten die Kontakte, wenn diese mittels des Stromflusses in der Spule geschlossen werden. Die zwei Stromkreise haben eine elektrische Trennung voneinander, die via minimalen Steuerströmen-, und Spannungen große Arbeitsströme und Spannungen verwalten.

Die Schaltspannung ist die höchste Spannung im Arbeitsstromkreis, die erreicht werden darf. Im Bereich der Energieübertragung übernehmen Hochspannungsrelais die Steuerung der Stromflüsse. Dieses Relais erhitzen sich wenig und erfordern aus diesem Grund keine Kühlung.

Schaltet ein Relais, erzeugt dies ein deutlich hörbares Geräusch und wird oft als Nachteil empfunden.

 Wo befinden sich Hochspannungsrelais im Einsatz?

Ein Hochspannungsrelais wird in Geräten eingesetzt, die hohe Spannungen schalten ( bis max 10 kV DC oder AC peak). Im Alltag begegnen uns Relais in der Beleuchtung, elektronischen Fahrzeugsteuerung, Schaltschränken, Prüfgeräten und Maschinen. Sie werden im privaten und industriellen Sektor verwendet.

 Was ist das Besondere an unseren Hochspannungsrelais?

Unsere HV-Relais bieten ein langlebiges verlustfreies Schalten von Signalen. Sie besitzen einem geringen Übergangswiderstand von wenigen Milliohm. Sie arbeiten im Hochspannungsbereich bis max 10 Kilovolt (Ohmsche Last). Für spezielle messtechnische Anwendungsbereiche wie Gas-Chromatographen haben wir auch hochisolierende Relais.

Reed-Relais aus unserem Haus haben mit bis zu 10 Millionen Schaltspielen eine extrem lange Lebensdauer, Außerdem haben diese einen sehr hohen Isolationswiderstand von bis zu 10^12 Ohm. Die Schaltspannung beläuft sich auf maximal 10 Kilovolt (ohmscher Last) und die Schaltzeit liegt bei ca. 4 Millisekunden.

Der eingesetzte Reedschalter in unseren Hochspannungsrelais enthällt zwei ferromagnetische Schaltzungen, die im Glaskörper hermetisch eingeschmolzen sind. Gegen Verschmutzung und weiteren Umweltfaktoren sind die Schalter daher resistent. Diese Konstruktion gewährt einen gleichbleibenden geringen Kontakt-Übergangswiderstand in Verbindung mit hoher Zuverlässigkeit und langer Lebensdauer.

Gegen äußere Schockeinwirkungen wie dem Herunterfallen sind Hochspannungsrelais nur bedingt geschützt. Hierbei kkann sich der im Inneren befindliche Reedschalter dejustieren. Was zur Folge hat, das das Relais nicht mehr funktioniert. Die Gehäuse unserer Relaismodelle bestehen aus Kunststoff. Auf Wunsch sorgt ein innen liegender metallischem Schirm zur Abschirmung äußerer Magnetfelder.

Die Relais werden entweder direkt auf die Platine gelötet, oder durch ein Hochspannungskabel mit Ihrer Anwendung verbunden. Hierbei gibt es Varianten die bereits über integrierte Hochspannungskabel verfügen. So erhalten Sie immer die passende Lösung. Die Spulenspannung der Erregerspule liegt zumeist bei 12 VDC oder 24 VDC. Die Schaltkontakte gibt es als Öffner, Schließer und Wechsler.

 Vergleich: Reed-Relais, Halbleiter-Relais und Elektromechanische Relais

Relais Mechanisch-ReedEs wird zwischen Reed-Relais, Halbleiter-Relais und mechanischen Relais unterschieden.
Halbleiter-Relais verwenden speziell angesteuerte Transistoren für ihre Schaltungen, die meist auf FET-Schaltern basieren. Im Vergleich zu Halbleiter-Typen bieten Reed-Relais allerdings einen deutlich höheren Isolations-Widerstand, weil Halbleiter durch ihre Konstruktion stets einen Leckstrom aufweisen. Bei einem Schalter mit Halbleitern ist die Kapazität deutlich höher. Allgemein gibt es bei Reedschaltern eine Potentialtrennung vom Signalweg, während dies bei Halbleitertypen ausbleibt.

Bei einem mechanische Relais wird eine Spule genutzt um den beweglichen ferromagnetischen Anker zu betätigen. Dieser betätigt durch mechanische Krafteinwirkung die Schaltkontakte.
Die mechanische Lebensdauer eines Reed-Relais ist um 10 bis 100-fach höher, als die eines mechanischen Relais, da der Anteil beweglicher Komponenten geringer ist. Sie haben eine 10-mal schnellere Schaltung, was sie ihrer schlichteren Bauweise und Leichtgewicht verdanken.
Die Isolationswerte sind bei einem offenen Kontakt spürbar höher und die erforderliche Leistung ist geringer als bei mechanischen Modellen. Der Vorteil eines Reedrelais liegt auch darin, dass er mit hohen Schaltfrequenzen arbeiten kann. Die durchschnittliche Ausfallzeit Rate (MTBF) ist mit deutlich mehr als 100.000 Stunden niedrig.

Als Hersteller entwickeln wir auch ein passendes Relais zu einem interessanten Preis.
Weitere Informationen zu unseren Reed-Relais finden Sie hier.

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